Wenn durchwachte Nächte, Augenringe bis zu den Mundwinkeln und gefühlter Dauerkater im Moment Dinge sind, die euer Leben bestimmen, dann ....

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In 8 Monaten um die Welt - eine Mutter berichtet

Elas Beitrag zu ihrem letzten Österreichurlaub auf ShopChop - dem Shoppingblog

Annettes Floridatrip

SSS_Buch_FrontJa, natürlich. Natürlich sind wir auch mal krank. Was machen wir, wenn wir krank sind? Ins Bett legen, auskurieren, gesund werden? Geht nicht? Einfach weitermachen, als ob nichts wäre? Krankheit, so gut es geht ignorieren? Meistens schon, oder? Wir bemühen uns, in Rekordzeit wieder gesund zu werden. Und damit erwecken wir bei anderen den Eindruck, dass wir gar nicht krank waren.

Vanessa: Ich kann mich sehr gut erinnern, dass ich als kleines Mädchen meiner Lehrerin erklärt habe, wer in unserer Familie Windpocken hatte und wer nicht und wer gelegentlich auch sonst mal krank war. Ich zählte meinen Bruder, meine Schwester, meinen Vater und natürlich mich auf. Meine Mutter zählte ich nicht auf, denn die wurde nie krank. Ich war damals überzeugt davon, dass meine Mutter immer gesund war. Das lag sicher daran, dass sie nie über längere Zeit im Bett lag.

Krankheiten, die sich ignorieren lassen, beziehungsweise bei denen man nicht zwingend im Bett liegen muss, können ja nicht so schlimm sein! Das denkt auf jeden Fall unser Partner, der im Gegenzug seine Erkältung mit großem Drama auskuriert.

Stört uns das? Dann müssen wir halt mal sagen, dass wir Hilfe brauchen. Er wird sich natürlich nicht immer gleich Urlaub nehmen können, kann aber doch vielleicht nach seiner Arbeitszeit oder in der Mittagspause die Einkäufe erledigen.

Wenn das nicht geht, könnte er sich aber zumindest bemühen, möglichst schnell nach Hause zu kommen. Bestimmt kann er auch etwas im Haushalt und mit den Kindern helfen, auch wenn das normalerweise nicht zu seinen Kernaufgaben gehört. Mit Sicherheit kann er auf private Verabredungen verzichten, auch wenn er sich sehr auf einen Abend mit Freunden oder Sport gefreut hat.


Es scheppert und ich bin schlagartig wach. Was war das? Ich setze mich erschrocken im Bett auf, meine linke Hand tastet nach meinem Mann, während ich mit aufgerissenen Augen zur Schlafzimmertür blicke. Dann auf den Wecker. 2 Uhr morgens. Schatz?, flüstere ich meinem Mann zu. Schatz?

Ich blicke auf seine Seite vom Bett. Kein Schatz. Was ist denn hier los? Wo steckt der Kerl denn um die Zeit?

Ich habe ein leicht beklemmendes Gefühl als ich mich langsam aus dem Bett wühle und auf leisen Sohlen durchs Haus stapfe. Schließlich will ich die Kinder nicht wecken. Am Kinderzimmer vorbei, die Treppe runter in den Wohnbereich schleiche ich. Da – Licht im Arbeitszimmer.


Hundewelpen sind so süß, da geht auch uns Eltern das Herz auf. Und für einen Hund als neues Familienmitglied mag einiges sprechen. Aber die Anschaffung eines Tieres sollte gut überlegt sein. Das Online-Magazin Hund.de hat einen Ratgeber als kostenlosen Download herausgebracht, der Eltern wertvolle Tipps und Informationen liefert, um die richtige Entscheidung treffen zu können.

Hier ist der Link: http://www.hunde.de/ratgeber-hundeanschaffung.html


Jan 25, 2012

Wilde Schwäne

Jung2China! Ein Land, das allgegenwärtig ist und doch wissen wir so wenig darüber. Dies hier ist kein neues Buch, und vielleicht hat es die ein oder andere unter euch schon mal 1991 gelesen – aber es ist aktueller und lesenswerter denn je.

In ‚Wilde Schwäne‘ beschreibt Jung Chang die Geschichte Chinas von der Kaiserzeit bis heute in einer epischen Familiensaga – es sind die Geschichten ihrer Großmutter, ihrer Mutter und ihre eigene.

Sie selbst wurde 1952 geboren und musste schon mit 14 als Bäuerin in der Roten Brigade arbeiten. Später führte sie ihr unglaublicher Lebenslauf durch die Kulturrevolution, in der sie als ‚Barfußärztin‘, als Stahlarbeiterin und Elektrikerin arbeitete – ihr Weg führte sie an die Sichuan University, wo sie als Assistentin tätig war. Ihre Promotion schrieb sie Jahre später in London.


Wie sicher kann man sich in Sachen Wahrheit bei einem Bundespräsidenten sein, wenn sein Name schon ein Adjektiv geworden ist?

Es ist doch ganz einfach: Wer immer wieder Mist baut oder irgendwie im Mistbauen verwickelt ist, dem glaubt man irgendwann nicht mehr. Das geht doch schon jedem Schüler so. Einer, der immer wieder ein bisschen schwindelt, dem glaubt man halt irgendwann gar nichts mehr.
So einen würde man doch auch nicht mehr als Schulsprecher im Amt behalten wollen.

Und wenn er es dann doch mit Verweis auf seine Amtszeit täte, dann möchte man doch eigentlich nichts mehr von ihm hören, oder?

Was mich betrifft, mein Glas für 2012 habe ich gerade randvoll nachgeschenkt. Denn allen miesepetrigen Unkenrufen und begeisterten Apokalyptikern zum Trotz: Wetten dass, die Welt doch nicht untergeht dieses Jahr?

Jetzt, wo das ZDF nun endlich einen Nachfolger für Gottschalk finden muss und so wenigstens der traditionelle Glotzabend im Kreise der Familie gerettet wäre. Schließlich hat uns Hans Rosenthal in grauer Medien-Vorzeit den Slogan Das ganze Leben ist ein Quiz – und wir sind nur die Kandidaten eingeimpft. Also, auf, auf Leute, bewerbt euch als Kandidaten für das Leben und nicht für den Untergang!

Allerdings ist das mit den Kandidaten so eine Sache, denn einige kommen bei manchen Fragen in ihrem Lebensquiz ganz gewaltig ins Straucheln: So konnte die mediale Welt quasi frei Haus und live dabei sein, wie der einst so gefeierte Politheld KT von und zu Guttenberg vom hohen Ross gestoßen wurde und dabei zwar vorerst scheiterte, dafür aber ein paar Monate später via Satellit aus Halifax als Lothar-Matthäus-Double ganz Deutschland irritierte und erheiterte.
Unser bis dato sehr geschätzter Herr Bundespräsident hat sich bei dem beliebten Gesellschaftsspiel Wie blamiere ich mich öffentlich bis auf die Unterhose? ebenfalls als überraschend geeigneter und höchst erfolgreicher Kandidat herausgestellt - das Spiel scheint jedenfalls noch lange nicht zu Ende!

Aber auch unsere amerikanischen Freunde hatten ihre Unterhaltungsshow: Sie durften sich letztes Jahr nach dem medialen Selbstabschuss von Rick Perry kräftig lachend auf die Schenkel klopfen. Hatte doch die große Hoffnung der Republikaner, die in Sachen Charme angeblich sogar J.F. Kennedy hätte alt aussehen lassen, doch tatsächlich vor laufenden Kameras quietschfidel vergessen, wie er denn nun eigentlich sein Land aus der Krise retten wolle.

Doch das Lachen und die Spaßkultur könnte uns allen noch vergehen: Nun macht ein anderer Kandidat dort drüben großes Kino, und den will ich lieber nicht in der Hauptrolle sehen. Also gilt es, Barak Obama kräftig die Daumen zu drücken, damit die Amerikaner nicht einen Mitt Romney zum Präsidenten wählen, der unseren europäischen Sozialstaat als eines der größten Übel ansieht. Sein Plan der Erlösung basiert auf der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, für die er in jungen Jahren zwei Jahre als Mormonen-Missionar in Frankreich unterwegs war. Hoppla - da sind sie wieder, die für 2012 düster herauf beschworenen letzten Tage, apocalypse now - da schwappt schon jetzt das halb leere Glas übern Großen Teich zu uns herüber.

Ich für meinen Teil bleib auf alle Fälle unverbesserliche Optimistin und baue auf meinen gesunden Menschenverstand: Irgendwie müssen sich die Mayas ja verrechnet haben, und wozu sollte ihr Kalender bis ins Jahr 2012 reichen, wo doch ihre Welt schon längst untergegangen ist?!
Schließlich will ich die Welt vor ihrem Untergang noch mal von ganz weit oben betrachten und spare ab jetzt auf meinen ersten Raumflug. Dank Richard Branson rückt der Traum, einmal in 120 km Höhe als Normalo die Erde von oben in absoluter Schwerelosigkeit zu erleben, in immer greifbarere Nähe. Ich weiß zwar noch nicht so ganz genau, wo ich die 200.000 Dollar für ein Ticket abzweigen soll, aber Träume fliegen einem ja bekanntlich manchmal zu, und deshalb halte ich mein randvolles Glas fest in der Hand und passe höllisch auf, dass mich ja keiner wulfft im Jahr 2012!








Heidi und Seal trennen sich.

Liebe Heidi, Lieber Seal,


Sag mal geht’s noch? Was soll denn das jetzt? Ihr habt vier Kinder. Könntet ihr bitte mal daran denken? Von außen betrachtet geht es euch doch so gut. Tolle Karrieren, keine finanziellen Sorgen. Klar, wir wissen nicht wie es bei euch aussieht, wenn keine Kameras dabei sind.


…kommt meistens ein “sub-prime-Immobiliengeschäft” heraus. Das ist bei Bundespräsident Wulff so und das ist bei Frau Mutter nicht anders. Besonders wenn man nicht so flüssig ist oder auf Kriegsfuss mit der Prozentrechnung steht (Frau Mutter und Herr Bundespräsident) Mein Mann ist auch nicht besser. Seit der sechsten Klasse Gymnasium kennen wir uns nun schon und arbeiten an der Multiplikation, nur mit Mathematik hat das wenig zu tun.

Ein Darlehensvertrag kann schon verwirren

Nun haben wir also ein Haus gekauft. Unsere Bankauszüge können wir gerade noch so verstehen, aber ein Darlehensvertrag? Effektivzins? Sondertilgung? Bereitstellungsfreie Zeit? Da wir uns in das Haus verliebt haben, wie eine 13jährige in Justin Bieber haben wir bei der Bank einfach immer nur freundlich genickt und unterschrieben. Man kann ja im Moment kaum Fehler machen, wenn man ein Haus kauft, oder? Sogar Bundespräsident Wulff schafft das und der wohnt ja immerhin in einem Schloss. Einen Handschlag wollte unsere Bank leider aber nicht als Sicherheit akzeptieren und wir Normalbürger mussten natürlich Sicherheiten vorweisen. Meine aussichtsreiche und gesellschaftlich hoch anerkannte Stellung als Bloggerin hat da nicht ausgereicht. Ehrliches Geld muss her. Plötzlich aber fehlen uns einige tausend Euro. Wo sind sie? Ich habe immer eifrig alle Zahlen in den schicken Taschenrechner eingetippt, aber die Tausis sind weg.

Sprechen Sie „notarisch“?


IMG_1464_1Das haben wir letztes Jahr auf unserer Amerika-Reise durch die sogenannten Midatlantik-Staaten gelernt.
Unsere Tour von New York bis nach Virginia führte uns durch das landschaftlich sehr schöne Pennsylvania.

In Lancaster County, nicht weit von Philadelphia entfernt, leben die Amish.
Sie sind eine protestantische Glaubensgemeinschaft, die heute noch weitgehend jegliche Form von technischem Fortschritt ablehnt.
Also kein Strom, keine Autos, die Lampen sind gasbetrieben. Die meisten von ihnen sind Landwirte und das ganz ohne Traktoren und fortschrittlichem Schnickschnack.

So wie es eben früher war. Dort scheint die Zeit einfach stehen geblieben zu sein.IMG_1484_1
Wir haben uns einen Tag das Leben dieser Menschen mal etwas näher angesehen – ja, Touristen sind dort auch willkommen und es gibt geführte Touren vorbei an ihren Bauernhöfen und mit geplanten Stops in ihren Souvenirshops, in denen man allerlei Selbstgemachtes kaufen kann.

Zunächst kam es mir ein wenig seltsam vor, mit einem Bus an den Pferdekutschen vorbeizufahren und die Amish in ihren traditionellen Kleidern anzuschauen. Aber den Leuten ist das, wie mir gesagt wurde, egal, sie leben ja auch davon, dass Touristen ihre Produkte kaufen. Das Einzige was sie nicht mögen. ist direkt fotografiert zu werden. Aber das mag ja nun keiner so gerne, und das ist ja nicht schwer zu respektieren.IMG_1485_1

Die Amish stehen zu ihrer Lebensweise und die besagt im Grundsatz: Technischer Fortschritt und ganz besonders Strom ist nicht gut für die Familie und deswegen wird darauf verzichtet.

Warum das nicht gut für eine Familie sein soll? Das wollte keinem aus meiner regelmäßig stromnutzenden Familie wirklich einleuchten.

Die Erklärung: Elektrizität entfernt die Menschen voneinander. Das Wichtigste ist die Familie und davon soll nichts ablenken.

Wenn man sich vorstellt, dass man niemals vor dem Fernseher sitzt, niemals ein Telefon benutzt und niemals im Internet surft, bleibt natürlich viel Zeit, sich mit der Familie zu befassen.IMG_1486_1

Keiner von uns konnte diese Lebensweise jetzt wirklich nachvollziehen, aber es war sehr interessant zu sehen, wie es komplett ohne Einsatz von technischem Fortschritt gehen kann. Aber die Grundidee, die Familie in den Vordergrund zu stellen und sie als das Wichtigstes anzusehen, ist ja richtig. Es stimmt ja schon, dass in unserer modernen Welt der Zusammenhalt in den Familien immer mehr verloren geht.

Darüber habe ich auf jeden Fall nach dem Besuch bei den Amish nachgedacht.IMG_1505_1


Ein blindes Mädchen hasste sich und ihr Leben, weil sie blind war. Sie hasste alle, außer ihren liebevollen Freund. Dieser war immer für sie da.

Sie sagte ihrem Freund: "Wenn ich doch nur die Welt sehen könnte, würde ich dich heiraten."

Eines Tages spendete ihr jemand sein Augenlicht. Als sie von ihren Verbänden befreit wurde, konnte sie alles sehen, auch ihren Freund.

Er fragte sie: "Willst du mich heiraten, jetzt, wo du mich sehen kannst?"

Das Mädchen schaute ihren Freund an und sah, dass er blind war. Der Anblick seiner geschlossenen Augenlider schockierte sie. Das hatte sie nicht erwartet.

Die Vorstellung, seine geschlossenen Augen für den Rest ihres Lebens zu sehen, ließ sie erschrecken. Sie beantwortete seine Frage mit Nein.

Ihr Freund verabschiedete sich unter Tränen von ihr und schrieb ihr einen Brief.

In ihm stand geschrieben: Pass gut auf deine Augen auf, meine Liebe, denn bevor sie deine wurden, waren sie meine.


Unser Gehirn funktionert oft so, wenn wir eine Statusänderung erleben. Nur wenige unter uns erinnern uns daran, wie es vorher war und wer vorher immer - auch in schmerzlichen Situationen - an unserer Seite war.

Das Leben ist ein Geschenk.
Dieser Text wurde uns in einer englischen Fassung im Rahmen einer Rundmail geschickt und hat uns nachdenklich gemacht. Wir dachten, wir teilen ihn einfach mit euch.

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